Wie erstelle ich eine Vektordatei? – Tutorial Teil 2: Vektorisieren mit Inkscape
Vorletzte Woche hatten wir die Grundlagen zum Vektorisieren eines Bildes besprochen. Nun wollen wir uns ans Werk machen und ein konkretes Bild in eine Vektorgrafik umwandeln.
Man braucht ein Programm, mit dessen Hilfe man Vektorgrafiken bearbeiten kann. Davon gibt es zahlreiche Produkte auf dem Markt, eine gute Alternative ist das Programm „Inkscape“. Dieses kann man kostenlos downloaden.
Es gibt zwei Techniken, um ein Bild zu vektorisieren.
1. Vektorisieren mit Hilfe der automatischen Vektorisierungsfunktion (in Inkscape vorhanden)
2. Vektorisieren durch Nachzeichnen
Beide Methoden unterscheiden sich hinsichtlich des Zeitaufwandes und der Vorkenntnisse in der Grafikbearbeitung. Mit der automatischen Funktion lassen sich einfache Bilder schnell umwandeln. Da das Ergebnis jedoch in den seltensten Fällen perfekt ist, bedarf es auch bei dieser Variante ein wenig Nachbearbeitung.
Hier werde ich die einfachsten Schritte zum Vektorisieren mit Hilfe der automatischen Funktion erklären.
Zuerst wird das Bild im „Inkscape“ geöffnet. Dazu öffnet man das Programm und wählt über den Reiter Datei -> Öffnen den Pfad des Bildes aus oder man macht direkt einen Rechtklick auf das Bild und wählt Öffnen mit -> Inkscape.

Um das Bild nun zu vektorisieren, klickt man zuerst im Programmfenster auf das Bild und wählt dann in der oberen Menüleiste den Reiter Pfad -> Bitmap vektorisieren. Nun öffnet sich ein Fenster mit mehreren Auswahlmöglichkeiten und einem Vorschaufenster. Für unsere Zwecke sind hier nur die ersten drei Funktionen inklusive Regler sowie das Vorschaufenster mit dem Button zum Aktualisieren wichtig.

Wie man sieht, gibt es 3 Arten, ein Bild zu vektorisieren.
1. Helligkeitswerte – hier wählt man die Helligkeit aus, ab der ein Teil des Bildes als Pfad erkannt wird, also ab wann er zur Folie gerechnet wird. Je höher der Schwellenwert, desto größer der Bereich, der später als Folie ausgeschnitten wird. Bei gezeichneten Motiven und Bildern mit wenigen Schatteneffekten erzielt diese Methode gute Ergebnisse.

2. Kantenerkennung – hier sucht das Programm nur nach Kanten, je höher der Wert, desto stärker werden Kanten erkannt. Diese Funktion ist gut, wenn man wenig ausgefüllte Flächen hat. Dünne Linien könnten beim Folienplot jedoch problematisch werden. Flächen können aber auch im Nachhinein ausgefüllt werden.

3. Farbquantisierung – hier ordnet das Programm das Bild nach Farben und bestimmt, ab welchem Farbwert das Bild als Pfad angesehen wird. Je nach Bild gibt es hier sehr unterschiedliche Ergebnisse. Einfach ausprobieren, wenn nötig das Bild umkehren (Kästchen „Bild invertieren“.

Je nach Bild kann man mit diesen Funktionen schon gute Ergebnisse erzielen. Meist sind jedoch noch kleine Ausbesserungen nötig.
In unserem Beispiel möchten wir unnötige Schatten entfernen.

Zum Ändern wechseln wir in die Pfadansicht. Dazu klicken wir auf das entsprechende Symbol in der linken Leiste. Nun erscheinen um unser Bild herum viele kleine Vierecke. Das sind die Steuerungspunkte, die die Vektorgrafik definieren und an denen sich später der Plotter orientieren wird. Mit ihnen lässt sich das Bild bearbeiten.

Um einen Teil des Bildes zu löschen, müssen wir sämtliche Pfadpunkte, die diesen Teil beschreiben, entfernen. Dazu markiert man einen Punkt und drückt die Entfernen Taste. Es lassen sich auch mehrere Punkte auf einmal markieren.
Die Punkte lassen sich auch verschieben. So kann man Linien verändern oder Füllbereiche verlagern. Für den Feinschliff des Bildes sollte man sich einige Zeit nehmen und immer im Hinterkopf behalten, dass viele verworrene Pfadpunkte das Plotten erschweren bzw. das Ergebnis verschlechtern.
Zum Schluss speichern wir noch das Bild ab (am besten als svg Datei) und schon kann die Datei abgeschickt und geplottet werden.

Sollten die Ergebnisse immer noch nicht perfekt geworden sein, gibt es nächste Woche eine Anleitung dazu, wie man Bilder in einer Vektorgrafik nachzeichnet.
Man braucht ein Programm, mit dessen Hilfe man Vektorgrafiken bearbeiten kann. Davon gibt es zahlreiche Produkte auf dem Markt, eine gute Alternative ist das Programm „Inkscape“. Dieses kann man kostenlos downloaden.
Es gibt zwei Techniken, um ein Bild zu vektorisieren.
1. Vektorisieren mit Hilfe der automatischen Vektorisierungsfunktion (in Inkscape vorhanden)
2. Vektorisieren durch Nachzeichnen
Beide Methoden unterscheiden sich hinsichtlich des Zeitaufwandes und der Vorkenntnisse in der Grafikbearbeitung. Mit der automatischen Funktion lassen sich einfache Bilder schnell umwandeln. Da das Ergebnis jedoch in den seltensten Fällen perfekt ist, bedarf es auch bei dieser Variante ein wenig Nachbearbeitung.
Hier werde ich die einfachsten Schritte zum Vektorisieren mit Hilfe der automatischen Funktion erklären.
Zuerst wird das Bild im „Inkscape“ geöffnet. Dazu öffnet man das Programm und wählt über den Reiter Datei -> Öffnen den Pfad des Bildes aus oder man macht direkt einen Rechtklick auf das Bild und wählt Öffnen mit -> Inkscape.

Um das Bild nun zu vektorisieren, klickt man zuerst im Programmfenster auf das Bild und wählt dann in der oberen Menüleiste den Reiter Pfad -> Bitmap vektorisieren. Nun öffnet sich ein Fenster mit mehreren Auswahlmöglichkeiten und einem Vorschaufenster. Für unsere Zwecke sind hier nur die ersten drei Funktionen inklusive Regler sowie das Vorschaufenster mit dem Button zum Aktualisieren wichtig.

Wie man sieht, gibt es 3 Arten, ein Bild zu vektorisieren.
1. Helligkeitswerte – hier wählt man die Helligkeit aus, ab der ein Teil des Bildes als Pfad erkannt wird, also ab wann er zur Folie gerechnet wird. Je höher der Schwellenwert, desto größer der Bereich, der später als Folie ausgeschnitten wird. Bei gezeichneten Motiven und Bildern mit wenigen Schatteneffekten erzielt diese Methode gute Ergebnisse.

2. Kantenerkennung – hier sucht das Programm nur nach Kanten, je höher der Wert, desto stärker werden Kanten erkannt. Diese Funktion ist gut, wenn man wenig ausgefüllte Flächen hat. Dünne Linien könnten beim Folienplot jedoch problematisch werden. Flächen können aber auch im Nachhinein ausgefüllt werden.

3. Farbquantisierung – hier ordnet das Programm das Bild nach Farben und bestimmt, ab welchem Farbwert das Bild als Pfad angesehen wird. Je nach Bild gibt es hier sehr unterschiedliche Ergebnisse. Einfach ausprobieren, wenn nötig das Bild umkehren (Kästchen „Bild invertieren“.

Je nach Bild kann man mit diesen Funktionen schon gute Ergebnisse erzielen. Meist sind jedoch noch kleine Ausbesserungen nötig.
In unserem Beispiel möchten wir unnötige Schatten entfernen.

Zum Ändern wechseln wir in die Pfadansicht. Dazu klicken wir auf das entsprechende Symbol in der linken Leiste. Nun erscheinen um unser Bild herum viele kleine Vierecke. Das sind die Steuerungspunkte, die die Vektorgrafik definieren und an denen sich später der Plotter orientieren wird. Mit ihnen lässt sich das Bild bearbeiten.

Um einen Teil des Bildes zu löschen, müssen wir sämtliche Pfadpunkte, die diesen Teil beschreiben, entfernen. Dazu markiert man einen Punkt und drückt die Entfernen Taste. Es lassen sich auch mehrere Punkte auf einmal markieren.
Die Punkte lassen sich auch verschieben. So kann man Linien verändern oder Füllbereiche verlagern. Für den Feinschliff des Bildes sollte man sich einige Zeit nehmen und immer im Hinterkopf behalten, dass viele verworrene Pfadpunkte das Plotten erschweren bzw. das Ergebnis verschlechtern.
Zum Schluss speichern wir noch das Bild ab (am besten als svg Datei) und schon kann die Datei abgeschickt und geplottet werden.

Sollten die Ergebnisse immer noch nicht perfekt geworden sein, gibt es nächste Woche eine Anleitung dazu, wie man Bilder in einer Vektorgrafik nachzeichnet.
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